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Heuwusler News

Unser Leo

Allgemein Posted on Wed, October 23, 2013 20:21:22

Liebe Heuwusler-Freunde,

lest hier den Bericht über das Kaninchen LEO, der unheimliches Glück hatte, dass er zu den Heuwuslern kam. Seine Geschichte bestätigt uns wieder einmal darin, mit unermüdlichem Einsatz für unsere Kaninchen und Meerschweinchen zu kämpfen, kein Tier aufzugeben, und schon gar nicht aus finanziellen Gründen eine Behandlung, die Besserung und vor allem Schmerzlinderung verspricht, zu unterlassen.

Am 18. September 2013 bekamen wir einen Anruf von Frau Lorenz, einer Sozialhelferin, die beim Besuch einer Klientin in deren Wohnung ein Kaninchen entdeckt hat, das in einem Käfig saß, keinen Auslauf hatte und nur schlecht versorgt wurde und das noch dazu ein “kaputtes” Auge hatte. Die Klientin bekam das Kaninchen von ihrer Enkelin „aufs Auge gedrückt“, die „keinen Bock mehr drauf hatte, das Tier zu versorgen“. Leider hatte die ältere Dame kein Geld für Frischfutter geschweige denn für den Tierarzt.

Glücklicherweise ist Frau Lorenz als Mitglied in Aiderbichl und bei den Pfotenhelfern Puchheim aktive Tierschützerin und hat die Heuwusler verständigt. Lissi holte den armen LEO noch am selben Tag ab.
Beim Anblick von LEO’s Auge, aus dem der Eiter lief (siehe Foto) wusste sie, dass es keine Zeit zu verlieren gab und brachte ihn auf direktem Weg in die Tierklinik Ismaning. Lissi: „Ich möchte mir nicht vorstellen, was für unendliche Leiden und Schmerzen dieser süße Kerl bis heute erdulden musste”.


Leo musste operiert werden, es handelte sich hier wohl um eine alte Verletzung des Augapfels, die nie behandelt wurde. Es hatte sich anscheinend ein Abszess gebildet, der den Augapfel wohl mit der Zeit nach außen gedrückt hat, der Lidschluss hat nicht mehr funktioniert und der Augapfel ist ausgetrocknet. Der Abszess wütete in der Augenhöhle weiter, weil es da warm und feucht war. Das Auge (bzw. was davon noch übrig war) musste entfernt werden und die Augenhöhle musste ausgeschabt werden. Gott sei Dank war der Knochen noch nicht angegriffen.

Doch damit war es noch nicht überstanden. Nach der Narkose ging es ihm sehr schlecht und am nächsten Tag Mittag sagte man am Telefon, dass sein Zustand als äußerst kritisch eingestuft wurde. Wir haben uns große Sorgen gemacht ob wir Leo überhaupt noch lebend zu Gesicht bekommen. Er hatte knapp 40° Fieber und die Wunde war so dermaßen angeschwollen dass man die Naht wieder öffnen musste; es kam schwallartig Eiter heraus. Die Wundhöhle müsste daher die nächste Zeit offen bleiben.

Die Heuwusler besuchten LEO nun täglich in der Klinik. Maria und Andrea haben ihn gepäppelt, ihm Medizin gegeben etc. und berichteten erleichtert: „Wir waren positiv überrascht was sein Allgemeinbefinden anbelangt. Er ließ sich prima anfassen, streicheln und auch Päppeln war gar kein Problem. Hatten Karotten-Hipp-Gläschen dabei, das fand er total klasse und hat richtig geschmatzt. Leo ist ein absolut süßer Kerl.“

Am Samstag wurde er dann überraschend aus der Klinik entlassen. Das bedeutete allerdings eine ziemliche zeitliche und mentale Belastung für Andrea, zu der Lissi ihn zur Pflege gebracht hatte. In der Augenhöhle war eine walnussgroße Tamponage, die täglich ein- bis zweimal gewechselt werden musste. Der Eiter musste herausgespült und die Wunde gesäubert werden. Außerdem musste er mehrmals täglich verschiedene Medikamente bekommen. Ein paar Sorgen machten wir uns noch, weil er zwischendurch nichts fraß und der Urin ziemlich rot war, aber das hat sich nach ein paar Tagen gelegt. Seit 25.9. ist er nun bei mir auf der Pflegestelle, wo ich drei Wochen lang täglich zweimal seine Wunde versorgt habe. Eine ziemlich aufwändige Prozedur, doch inzwischen (ca. fünf Wochen nach der Operation) ist die Öffnung zugewachsen. Bleibt zu hoffen, dass sich darunter kein Eiter mehr bildet, sonst muss er möglicherweise noch einen Eingriff über sich ergehen lassen, wenn ihm eine Drainage gelegt werden muss. Aber das wird er auch noch packen. Er hat nach wie vor einen gesegneten Appetit, lässt alle Behandlungen geduldig über sich ergehen und kommt auch einäugig gut zurecht.

Leider wurde bei der Operation sein rechtes Ohr in Mitleidenschaft gezogen und hängt nun runter, während das linke hochsteht. Das ist aber kein Schönheitsfehler, sondern sieht total süß aus.



Danke an alle, die ihm die Heilung und nun ein schöneres Leben ermöglicht haben, allen voran natürlich Frau Lorenz, die nicht nur die Heuwusler verständigt hat, sondern sich sogar mit einer beträchtlichen Geldspende an den Behandlungskosten für LEO beteiligt hat.

Heute lebt Leo bei Helga und darf auch dort bleiben und …….hört man es von den Bäumen zwitschern, bekommt er natürlich auch eine Partnerin. Gut gemacht Leo, du hast dir deinen Platz gesucht und besser hättest du es nicht treffen können. Danke Helga.



Cosmo’s kleine Welt

Allgemein Posted on Tue, October 08, 2013 16:38:01

Liebe
Heuwusler-Freunde,

heute
möchten wir im News-Block wieder ein freudiges Ereignis übermitteln!

Die
treuen Leser können sich bestimmt noch an die 5 Schweinchen erinnern, die aus
dem Straubinger Notfall im Januar 2013 in unsere Notstation übergeben wurden
(siehe News vom 31.01.2013).

Darunter
auch Cosmo mit seiner Partnerin Esther, welche schon trächtig bei uns einzog.
Sie brachte am 19.02.2013 zwei Babys auf die Welt. Leider hat nur das
Mädchen, wir tauften sie Schäfchen, überlebt. Ihr kleiner Bruder lag am 3. Tag unerwarteter Weise leblos im Stall (siehe News vom
24.04.2013).

Sehr lange Zeit war Cosmo ein großes Sorgenkind. Er nahm kaum an Gewicht zu, trank enorm viel und eine Blutprobe, die im Februar
gemacht wurde, ergab erschreckend schlechte Nierenwerte. Die Tierärzte
attestierten ihm nur noch wenig Lebenszeit smiley

Cosmo
bekam daraufhin jeden zweiten Tag Infusionen, welche mit
biologischen Heilmitteln versetzt waren und zusätzliche homöopathische Behandlung, Tees etc. Sein Zustand verbesserte sich zwar
nur langsam aber stetig. Er trank bei weitem nicht mehr so viel, er wurde jeden
Tag agiler und sein Gewicht ging Schritt für Schritt nach oben.

Im
Juni ließen wir eine erneute Blutprobe zur Kontrolle machen. Und was soll man
sagen? Die Blutwerte waren alle im Normbereich. Wir konnten unser Glück kaum
fassen! smiley

Da
wir anschließend in Urlaub gefahren sind, wurde die kleine Familie in
Urlaubsbetreuung an unsere tolle Pflegestelle nach Puchheim, zu den beiden Schwestern Nicole und Tanja,
übergeben.

Was
weiter geschah schreibt Euch Nicole:

Meine
Schwester Tanja und ich haben nicht nur Pflegeschweinchen von den Heuwuslern,
sondern auch 2 eigene Meerschweinchen-Gruppen, die sich
einen großen Eigenbau teilen. Leider haben wir vor kurzer Zeit zwei Schweinchen
(Wurfgeschwister) an Leukose verloren. Unser Kastrat namens Heinz, war
von Anfang an ein Zahnschweinchen und litt lange unter wiederkehrenden Abszessen.
Er wurde durch unsere Tierärztin mehrmals operiert und bestens behandelt. Doch leider wurde er immer schwächer und durch die Narkosen
und Medikamente schien er sehr an
Nebenwirkungen zu leiden. Auch er musste dann letztendlich seine Köfferchen
packen. So kam es, dass unsere Evi (ex Heuwuslerin) aus dieser Gruppe alleine zurückblieb.

Da
wir ausgerechnet zu dieser Zeit die kleine Familie von Cosmo in der Urlaubszeit
betreut haben, wurde uns schnell klar: die kleine Familie darf zusammen bei uns und
Evi einziehen. Wir haben uns sofort in alle 3 verliebt. So ein harmonisches und
freches Gespann muss einfach zusammen bleiben!

Cosmo geht es blendend, er popcornt, brommselt mit Esther, Schäfchen und
nun auch Evi im Eigenbau umher oder liegt nur mal faul im Kuschelsack rum.

Sein
Gewicht steigt auch langsam und stetig an, trotz allem ist er in der Gruppe
immer noch der Leichteste (aktuelles Gewicht vom 07.10.2013:
970 g). Doch ganz langsam entwickelt er
sich wohl doch noch zu einem Pummelchen smiley

Nach
anfänglichen Schwierigkeiten (Evi hat sich bei der Vergesellschaftung sehr
schwer getan) hat sich alles ins Wohlgefallen aufgelöst. Natürlich gibt es schon
nochmal Diskussionen gerade wenn es ums Futter oder den Lieblingsplatz geht.



Unsere Evi wurde durch die junge Familie
nun angeregt sich mehr zu bewegen und verliert langsam ihren überschüssigen
Fettanteil.

Schäfchen
hat ihre „Oma“ gleich adoptiert, es wird gemeinsam geputzt, geschnuppert und
die beiden liegen gerne in sichtbarer Nähe zueinander.

Aus dem kleinen Schäfchen ist eine selbstbewusste, große Dame geworden. Erkennt Ihr sie noch wieder?

Es
ist ein Spaß der jetzigen 4er-Familie zuzugucken. Das regelmäßige Putzen des
Eigenbaus erweist sich jedes Mal als Herausforderung. Gerade weil alle 4
Schweinchen natürlich sehr neugierig sind und so auch gerne zwischen den Beinen
rumturnen.

Kein
Einstreu- oder Heusack ist sicher vor der Familie, alles wird
beschnuppert, verschoben oder auch schon mal probiert. Schließlich könnte ja
was Leckeres drin versteckt sein und jeder will natürlich der erste beim
Probieren sein. Sogar die Schaufel ist Unbeobachtet ein tolles Spielzeug und
der Handfeger ist jedes Mal so interessant wie ein neues Meerschweinchen.

* * * * * * *

Wir
möchten uns ganz herzlich bei Euch, liebe Nicole und Tanja, bedanken! Ihr habt
der kleinen Familie ein unglaublich schönes Zuhause geschenkt und besonders
mich, die jeden Tag mit dem kleinen Cosmo ums Überleben gekämpft hat, damit
sehr, sehr glücklich gemacht! Ihr seid
SUPER!!!! smiley

Da
Jack aus dem selben Notfall stammt, wie Cosmo, Esther, Jade, Mr. Grey und Titus liessen wir
im Rahmen seiner Frühkastration auch gleich ein Blutbild machen, um
ausschliessen zu können, dass die selben Schäden auftreten
wie bei Cosmo. Mit Erleichterung erfuhren wir, dass wir in diesem Falle
“Glück” gehabt haben, und Jack ein gesundes, munteres Böckchen ist.
Zwischenzeitlich durften alle Tiere aus diesem Notfall in ihr
Traumzuhause umziehen, nur unser kleiner Pirat wartet nach wie vor sehnsüchtig
auf einen Platz in vielleicht genau IHREM Herzen??? Er wünscht sich nichts
sehnlicher, als endlich ein finales Zuhause – einen Hafen, in dem er endlich ankommen
darf.

Bitte
melden Sie sich bei Kerstin Richter , wenn Sie dem netten Rosettenbuben ein
schönes Zuhause schenken möchten! Vielen Dank!



Wenn Tierliebe außer Kontrolle gerät…

Allgemein Posted on Sun, September 08, 2013 08:54:27

….. das war die
Schlagzeile einer Landshuter Zeitung Mitte August 2013.

Dahinter steckte eine
Verkettung unglücklicher Umstände, die dazu führten, dass auf einem Hof ca. 300
Meerschweinchen und Kaninchen nicht mehr ausreichend versorgt wurden.

Zunächst hatte alles mit
Tierliebe begonnen. Platz war genügend da, an Futter und Heu fehlte es aufgrund
der vielen Wiesen im Umfeld auch nicht und so gab es dann eben auch mal
Babys….

Mal Kaninchen, mal
Meerschweinchen und weil genug Platz da war, durften auch immer wieder Babys
bleiben und so nahm irgendwann das Unglück seinen Lauf. Die Tiere wurden immer
mehr und mehr, die Arbeit (ausmisten, füttern, Wasser auffüllen usw.)
konnte nicht mehr bewältigt werden und dann
wurde die Besitzerin krank und musste ins Krankenhaus.

Es entstanden Photos, die
jedem Tierfreund das Herz zerreissen und das Veterinäramt wurde eingeschaltet.
Sofort war den Behörden klar, dass hier etwas geschehen muss.


Nachdem die Besitzerin sehr einsichtig
war und die Hilfe gerne annahm, konnten im ersten Schritt ca. 100
Meerschweinchen und Kaninchen in umliegenden Tierheimen unterkommen.

Mehrere private
Notstationen, darunter auch wir, nahmen meist trächtige Meerschweinchen und
Kaninchen bei sich auf. Es ist eine große Aufgabe für jede dieser Notstationen,
sowohl vom persönlichen Einsatz her als auch von der finanziellen Seite
betrachtet. Die Kaninchen müssen gegen Kokzidien behandelt werden, die
Meerschweinchen brauchen Mittel gegen Haarlinge, einige Tiere weisen
Bissverletzungen auf, alle Buben müssen kastriert werden und in den nächsten
Wochen ist mit einem regelrechten Babyboom zu rechnen.

Nach und nach werden wir
alle Wusler auf unseren Abgabeseiten vorstellen und würden uns freuen, wenn wir tolle
Bewerbungen für die Notfellchen bekommen würden. Alle haben es verdient, in
Zukunft ein unbeschwertes Leben führen zu dürfen smiley

Und noch etwas:
Der Fall hat
gezeigt, was passieren kann, wenn niemand erkennt, dass Tierliebe außer
Kontrolle gerät. Sicher hätte man eine Tierflut in diesem Ausmaß vermeiden
können, wenn man früher Hilfe angeboten hätte. Natürlich gibt es viele Fälle,
in denen die Annahme von Hilfe abgelehnt wird, das wissen wir alle – in diesem
Fall aber wäre es wohl zu einer anderen Entwicklung gekommen. Also bitte nicht
die Augen verschließen, wenn man entdeckt, dass in seinem Umfeld Tiere gehortet
werden.

Geschrieben von Claudia, Pflegestelle Grünwald



Pia und Mina – Zwei Sorgenfellchen

Allgemein Posted on Wed, August 21, 2013 19:23:14

Liebe Heuwusler-Freunde,

heute möchten wir Euch zwei unserer Sorgenkinder vorstellen:

Pia und Mina wurden zusammen mit Kastrat Mucki am 12.07.2013 bei den Heuwuslern abgegeben. Die ehemalige Besitzerin musste in eine kleinere Wohnung umziehen und konnte das Meerschweinchen-Trio dorthin leider nicht mitnehmen.
Wir wurden im ersten Telefonat darüber informiert, dass 2 Schweinchen etwas Fellverlust haben, was für uns natürlich kein Kriterium darstellte, diese Tiere dann nicht aufzunehmen. Allerdings waren wir dann bei der Übergabe der 3 doch etwas perplex. Beide Mädchen zeigten kahle Stellen am Bauch, an den Füßen, Po und Nase. Die Haut war extrem heiss und sehr klebrig.

Dies ist Meeri-Mädchen Pia, sie ist im Juli 2008 geboren. Viele, die Pia bei uns auf der Pflegestelle schon kennenlernen durften sagen, sie ähnelt fast einem Opossum.


Bei Pia sind die Haare sehr strohig, die Rückenpartie wird nur noch durch ein paar störrische Härchen bedeckt. Der Po ist nackt:

Meerschweinchen-Mädel Mina ist bereits 6 Jahre alt. Sie hatte vor ca. 1 Jahr eine Augenverletzung, die trotz der vom TA angeordneten Therapie nicht verheilte. Das Auge ist weißlich trüb und Mina kann auch auf diesem Auge nichts mehr sehen. Wie auch bei Pia ist massiver Fellverlust zu bedauern. Ihr Bauch ist vollkommen nackig.



Uns wurde ein TA-Attest ausgehändigt, das bescheinigt, dass Pia im Jahr 2010 mit Fellverlust vorgestellt wurde, aber keine Ursache erkannt wurde. Eine parasitologische Untersuchung war negativ, eine Behandlung gegen möglichen Pilz war nicht erfolgreich. Unglücklicherweise erkannte der TA nicht die Problematik des Fellverlustes bedingt durch Hormonelle Störungen. Die Tiere blieben daher 3 1/2 Jahre lang unbehandelt smiley

Natürlich haben wir alle 3 Meerschweinchen sofort unserer Tierärztin vorgestellt. Diese diagnostizierte ein enormes Hormonproblem (Anmerkung: Beide Mädchen haben unerwarteterweise KEINE Eierstockzysten). Der Östrogenspiegel wurde per Blutabnahme gemessen. Alle weiteren Organbefunde wie Leber, Niere etc. sind laut Blutbild Gott sei Dank unauffällig bzw. für das Alter sehr gut.
Beide Tiere bekamen 3 Hormonspritzen im Abstand von je 1 Woche, zusätzlich bekommen sie längerfristig noch eine homöopathisch/isopathische Therapie und Vitamin-Zugaben. Leider müssen wir aber sagen, dass die Behandlung bisher nicht sonderliche Erfolge gebracht hat und sich der Zustand nur in minimalen Schritten bessert. Man braucht halt viel Geduld, die 3 1/2 Jahre Zeitverlust können nicht aufgeholt werden. Die Hormontherapie wird in ein paar Wochen noch einmal wiederholt werden.

Beide Meeri-Mädel sind wirklich lebenslustige Gesellinnen. Sie kommen sofort her um zu sehen ob es eine Leckerei gibt, die man abstauben kann. Sie sind vollkommen unerschrocken, im Freilauf sehr neugierig und wirkliche Herzenstiere die man einfach liebhaben muss.

Wir wagen es ja gar nicht zu hoffen, dass sich für diese beiden Damen ein tierlieber Mensch findet, der sie trotz des Fellproblems bei sich aufnehmen möchte. Aber wir würden uns ganz arg freuen, wenn sich vielleicht jemand finden würde, der die Patenschaft für Pia und/oder Mina übernehmen möchte.

Bei Kastrat Mucki wurde ein Leistenbruch diagnostiziert der ihn erfreulicherweise nicht beeinträchtigt. Er konnte bereits an einen ganz tollen Platz zu einer 6-fachen Heuwusler-Adoptantin vermittelt werden.
Was für ein Glück! Danke, liebe Doris!smiley

Für Pia und Mina dagegen scheint das Happy-End wahrscheinlich noch in etwas weiterer Ferne zu liegen smiley


Update:

Am 23.08.2013 mussten wir Mina’s linkes, eingetrübtes Auge operativ entfernen lassen. Sie hatte plötzlich ein blutunterlaufenes Auge und der Augapfel wurde sichtbar nach außen gedrückt. In der Tierklinik wurde der Augeninnendruck gemessen; dieser lag bei 29 (bis 17 ist im Referenzbereich). Mina hatte eine Uveitis (Regenbogenhautentzüdung) und ein Glaukom; das Auge konnte leider nicht gerettet werden. Sie hat die Operation Gott sei Dank gut überstanden und ist schon wieder munter, frisst gut und freut sich des Lebens.



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